Simeon Zickert

Über

Über mich

Ich bin Simeon Zickert, Vater von zwei Jungs, wohne auf dem Land. Und ich bin Generalist. Lange dachte ich, das wäre eine Schwäche: such dir eine Nische, mach eine Sache richtig, alles andere ist Ablenkung. Heute ist genau das mein Vorteil.

Simeon Zickert auf dem beladenen Reiserad unterwegs Richtung Nordkapp

Angefangen habe ich hinter der Kamera. Zehn Jahre Industrie- und Werbefotografie in Hamburg, Großproduktionen, Reisen nach Südafrika, Schottland, in die USA. Dabei habe ich zwei Dinge gelernt, die sich bis heute durchziehen: Meine liebsten Kunden kommen aus dem Mittelstand. Und die schönsten Fotos nützen nichts, wenn niemand sie findet, weil sie irgendwo versauern. Der Engpass war nie das Bild. Was fehlte, war Strategie.

KI macht Tiefe billig. Nur beantwortet sie die Frage, die man ihr stellt, und in dieser Frage steckt fast immer der eigene Confirmation Bias. Wer einen Hammer in der Hand hat, sieht überall Nägel und haut drauf, auch wenn da eine Schraube sitzt oder ein Loch gebuddelt werden müsste. Die Lösung heißt dann immer Nagel. Mir liegt das andere: Verknüpfungen über Felder hinweg sehen. Manchmal kommt dabei ein wilder Gedanke rein, bei dem man erst denkt, was hat das damit zu tun. Meistens ergibt er am Ende Sinn, weil im Marketing, in der Strategie, in der Unternehmensentwicklung ohnehin vieles zusammenhängt.

Aus Hamburg bin ich nach Verden gezogen. Dort kräht im Hintergrund ziemlich zuverlässig der Hahn. Daher der Spitzname „Hühnermann". Wenn ich den Kopf frei brauche, setze ich mich aufs Rad, einmal bis zum Nordkap. Lange Strecke, klarer Kopf, das passt zusammen.

Worüber ich hier schreibe: wie man im KI-Zeitalter das richtige Problem findet, statt nur schneller die falschen zu lösen. Und wie man KI im Alltag sinnvoll nutzt.

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